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Am 12. Mai 2009 traf sich das Organisations-Team zum Startup-Weekend Nürnberg im Fürther Complex. Diesmal haben wir das Treffen live per Ustream übertragen.
Beim Aufstellen der Kamera habe ich darauf geachtet, dass sie mit dem Rücken zum Fenster steht - so gibt es keine überstrahlten oder unterbelichteten Stellen im Video. Ich bin praktisch über die ganze Strecke mit Tageslicht ausgekommen.
Wichtiger als das Bild jedoch ist bei solchen Veranstaltungen der Ton. Schließlich sollten all die zusehen und zuhören, die gerade nicht zum Treffen kommen konnten. Zur besten Sendezeit hatten wir dann auch immerhin vier Zuschauer.
Der Ton war überraschend gut, obwohl ich nur mit dem Kameramikrofon aufgenommen habe. Das Mikro war ziemlich weit aufgedreht. Das führt dazu, dass Nebengeräusche zu hören sind. Die stören allerdings kaum. Negativ aber war jedes gemeinsame Lachen der Runde. Die Lach-Aufnahmen sind gnadenlos übersteuert und es scheppert nur noch.
Doch das Scheppern lässt sich angesichts des guten Ergebnisses gut verschmerzen.
Auf dem Startup-Weekend-Nürnberg werden wir allerdings nicht um eine Funkstrecke herum kommen. Oder es ist Tontechnik und ein Mischpult da, an dem wir mit der Kamera Ton abgreifen können.
Eine kleine Panne habe ich noch provoziert. Ich wollte wissen, wie Ustream damit umgeht, dass die Kamera kurz ausfällt. Das Ergebnis: negativ, sehr negativ. Nach einem Akkuwechsel hat Ustream die Kamera ignoriert.
Nach einigem Hin- und Herstöpseln war die Installation schließlich komplett im Eimer. Firefox und Flash sind abgeschmiert. Auch Safari streckte die Waffen. Zu allem Überfluss war Ustream dann auch noch der Meinung, es würde bereits ein Stream laufen. Erst nach zwei Neustarts war Ustream überzeugt, doch weiter zu senden. Ergo: Die Kamera kommt bei Übertragungen von mehr als zwei Stunden ans Netzteil.
Fazit: Der Test ist positiv verlaufen, ich bin sehr angetan. Jetzt kann das Startup Weekend kommen.
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