Vorbereitungen für den Staffellauf
Kaufberatung: Kamera für Online-Video
Gute Videos für Youtube drehen
Videotipps » Events auf Video » Tonaufnahmen auf Events
Den Ton habe ich mir aus dem Mischpult in die XL2 geholt. Die war, wie gesagt, auch für den Livestream zuständig. In der XL2 lief auch das Band mit, so dass ich den Ton und das DV-Bild später importieren und in Final Cut Pro weiterverarbeiten konnte.
Der reine Mikro-Ton des Vortragenden ist allerdings reichlich trocken - ideal für den Livecast, aber ein wenig zu trocken für ein stimmungsvolles Video. Deshalb mische ich in FCP den Ton aus der SD707 mit hinein. Den hat das Rode VideoMic (Amazon-Link) geliefert.
Der Ton aus dem Videomic hatte natürlich deutlich mehr Hall, aber das erwartet man ja auch in einer Halle, wie sie die Zentrifuge in Nürnberg ist. Außerdem hat das Rode sehr schön den Applaus und die Lacher des Publikums mit aufgenommen.
Das Zusammenfügen der Tonspuren aus der XL2 und der Panasonic ist nicht ganz so schwierig wie gedacht. Ich orientiere zunächst grob am Bild und erledige den exakten Abgleich anhand der Wellenform.
Dumm ist nur eines: Der Ton aus den beiden Quellen läuft zum Ende der jeweils fünf Minuten laufenden Beiträge auseinander. Der Sound aus der XL2 ist einen kleinen Tick schneller. Für das erste habe ich mir damit beholfen, dass ich innerhalb der XL2-Tonspur ein paar kleine Schnitte und Pausen gesetzt habe. Ich werde aber mal nachsehen, ob ich das in Soundtrack Pro nicht eleganter lösen kann - hier gibt es ja eine Funktion, um die Tonspur ein wenig zu strecken ohne dass die Tonhöhe darunter leidet.

Update: In der Tat liefert Soundtrack Pro mit Prozess - Zeitdehnung ein Super-Ergebnis. Außerdem mische ich in Soundtrack Pro auch gleich den Sprecher-Ton mit den Hintergrundgeräuschen und exportiere das Ergebnis als AIFF-Datei.
Beim nächsten Event sehe ich zu, dass ich den Ton aus dem Mischpult nicht nur für die XL2 abzweige, sondern auch für die SD707. Das sollte einige Arbeit ersparen. Denn dann kann ich das Material der XL2 außen vor lassen und habe einen Arbeitsschritt weniger in der Produktion. Allerdings müssen wir dann vor Ort zusehen, dass der Mix stimmt. Nachträglich geht dann nicht mehr viel.
blog comments powered by Disqus