Die Sache mit den Kabeln

Im Herbst 2011 habe ich für meinen Bruder Stephan von Triathlon-Tipps.de im Münchener Radlabor gedreht. Heraus gekommen ist ein Interview mit dem Betreiber Andreas Bruch mit einer Menge Footage rund um die richtige Sitzposition.

Das Interview habe ich mit drei Lampen ausgeleuchtet. Da Stephan und Andreas im Bild waren hätte ich mir noch eine vierte Lampe gewünscht, um auch Stephan eine schöne Lichtkante zu verpassen. Aber insgesamt passt das schon. Die meiste Zeit ist ohnehin Andreas im Bild und der war schön ausgeleuchtet.

Im Interview selbst kommt mein Reportage-Mikro zum Einsatz. In so ausgeleuchteten Situationen ist das nicht immer ideal: es wirft einen heftigen Schlagschatten. Künftig werde ich zusehen, dass ich solche Interviews weicher leuchte.

Defektes Kabel

Alternativ könnte ich beiden Interview-Partnern natürlich auch Lavalier-Mikros anhängen. Das war auch der Plan ursprünglich. Nur hat mir ein defektes Kabel einen Strich durch die Rechnung gemacht. Mein drittes Ersatzkabel hatte ich vergessen.

Das defekte Kabel ist ein Ärgernis und leider kam das mit den Sssnake-Kabeln von Thoman jetzt mehrmals vor. Kein Wunder: Ich habe damit auch die billigst möglichen Kabel gekauft, die für den Einsatz draußen kaum geeignet sind. Das wiederholte Aufrollen der Kabel und die physikalische Beanspruchung haben dem Kabel den Garaus gemacht. Außerdem war der XLR-Stecker so ungenau gearbeitet, dass er nicht sauber in die Buchse meiner NX5E passte.

Hier ist Thomann gewiss kein Vorwurf zu machen: Ich habe den billigsten Preis bezahlt und die dafür angemessene Qualität bekommen.

Mein Konsequenz, gleich zwei Tage danach: Ich habe mich mit neuen, deutlich höherwertigen XLR-Kabeln ausgestattet. Die dort verbauten Neutrik-Stecker passen auch deutlich besser in die Kamera. Außerdem wickeln sich die Kabel leichter und sie funktionieren auch tadellos.

Fazit also: Investiert lieber fünf oder zehn Euro mehr in die XLR-Kabel.